Das Zusammenspiel von Power BI und SAP – Teil 1/5

Vermehrt stellt sich die Frage, inwieweit Power BI als Datenvisualisierung und SAP als Source fungieren. Im Folgenden möchten wir einiges Wissenswertes diesbezüglich beschreiben.

Im Grunde genommen eignet sich Power BI als Datenvisualisierungstool hervorragend, wenn man die Limitation des Tools kennt. Die Möglichkeit verschiedenste Datenquellen in einem Report integrieren zu können, macht das Tool leistungsstark. Sowohl die SAP-HANA-Datenbank, der SAP Business Warehouse-Server, als auch Flatfiles können mögliche Quellen darstellen.

powerbi_neu
Bei der Verwendung einer SAP-HANA-Datenbank ist es möglich, ein Datenset zu importieren oder eine „DirectQuery“ zu verwenden. Die „DirectQuery“ ermöglicht einen Realtime-Access auf die in der SAP-HANA-Datenbank befindlichen Daten. Darüber hinaus ist es optional möglich ein SQL Statement abzusetzen. Bei nicht komplexen Queries sind die Abfragen und die verschiedenen Möglichkeiten der Visualisierung der Daten mehr als ausreichend. Ein Pluspunkt für Power BI ist die Integration in die Office365 Suite und somit eine Möglichkeit der Einbindung von Berichten in SharePoint und das Sharing von Berichten auf mobile Devices via Power BI App.

Eine Möglichkeit den SAP Business Warehouse-Server an Power BI zu verbinden besteht ebenso. Dazu muss die IP des Servers oder der DNS-Name bekannt sein, als auch die Systemnummer und der Mandant. Diese Informationen können dem SAP Logon entnommen werden. Unter erweiterten Optionen kann eine MDX-Anweisung abgesetzt werden.

Im kommenden Blogeintrag wird die Anbindung der HANA an Power BI anhand eines exemplarischen Beispiels erläutert.

Bei Fragen rund um das Thema Power BI im Zusammenspiel mit SAP sprechen Sie uns gerne an.

kroll_niklas0
Niklas Kroll

Berater Business Intelligence

Getagged mit: , , , , , , , , , , , ,