BW on HANA – Es führt kein Weg mehr daran vorbei, so oder so!

Das Thema BW on HANA ist mittlerweile voll bei den Kunden angekommen. Die Kunden, die bereits seit längerer Zeit mit HANA agieren, möchten es nicht mehr missen, da die große Problematik der „Performance“ im Staging- und Frontendbereich beiseite geschoben werden konnte.

Dennoch bleiben auch noch Fragen offen, wie beispielsweise die optimale Architektur Schlagwort LSA++ eigentlich genau beschaffen sein müsste? Was ist der goldene Weg? Wie komme ich von meinem originären Enterprise Data Warehouse Ansatz dahin, denn häufig wurde zwar auf die HANA-Datenbank umgestellt, doch die originäre Datenmodellierung wird selbst bei neuen Projekten teilweise beibehalten.

Somit ist die Innovation, die mit HANA einhergehen soll, bis dato noch manchem verborgen geblieben. Manchmal ist es aber auch die Tatsache, dass die Innovation dadurch ausgebremst wird, weil mit jedem neuen Support Package (SP) auch neue Funktionalität dargeboten wird. Heißt, was vorher modelltechnisch vielleicht nicht möglich war, kann dann lauffähig sein. Doch wie geht man damit in laufenden Projekten um? Häufig heißt es immer noch, erst konzeptionieren, dann implementieren. Unsere Erfahrung heißt besser agil agieren und Funktionalität mit HANA vorab validieren.

Gerade in Bezug zu Ansätzen, die eine Mixtur aus Core-BW-Architektur mit nativer HANA-Modellierung verfolgen ist es unabdingbar, die möglichen Szenarien systemtechnisch zu designen und in bestenfalls in produktivnahen Testumgebungen zu analysieren. Warum nicht im Proof of Concept (POC) Ansatz.

Was ändert sich sonst noch? Eines ist in der praktischen Arbeit mit BW on HANA ganz klar geworden. Die klassische Data Warehousing Workbench weicht Schritt für Schritt hin zur Eclipse-basierten Modellierungsumgebung. Das Gute dabei ist, man muss sich darauf einlassen, denn die neuen InfoProvider-Typen zum Beispiel Advanced DSO, Composite Provider sind verpflichtend mit dem BW Modeler im HANA-Studio zu designen, vorausgesetzt das SP hat einen entsprechenden Stand. Und eines lässt sich behaupten, man gewöhnt sich schnell daran in dieser Oberfläche zu arbeiten. B/4 HANA lässt bereits schön grüßen.

Für unsere Kunden ist mit der Einführung von HANA auch das Dashboarding mehr als nur ein Begriff geworden. Das Tool BO Design Studio kann dabei auch ohne Nutzung der HANA-Plattform schon jetzt vollends die Stärken ausspielen. Doch ein Design-Studio Dashboard ist nur so gut, wie die Vorarbeiten auf den Weg dahin professionell abgearbeitet sind. Die Erstellung eines Mockup in enger Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereich ist die essentielle Voraussetzung dafür. Heißt aber auch zu wissen, dass der Mockup technisch realisierbar ist. Und was ist weiterhin ein elementarer Bestandteil für ein gut funktionierendes Dashboard? Klar, die Performance. Eben am besten möglich mit Nutzung von BW on HANA!

Also auf Dauer führt kein Weg mehr daran vorbei, so oder so!

biX-Consulting #097-PS_HQS-3
Oliver Ossenbrink
Geschäftsführung, Solution Architect

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